Glücklich sein! Bild von Jens Steenweg

Mut zur Mittelmäßigkeit

Vielen Dank für die vielen Geburtstagsgrüße!

Ich habe jetzt das 40. Lebensjahr überschritten und bin zu der Erkenntnis gelangt, ich war schon immer irgendwie nur mittelmäßig.

 

Geboren als 3. Sohn von insgesamt 4 Kindern. In der Schule immer nur ein 3er Kandidat. Besonders gut aber in Mathe, Kunst und Werken.

Meine Hilfsbereitschaft machte mich auch dort schon immer beliebt.

Schulabschluss, Berufsschulabschluss, und die Meisterschule mittelmäßig abgeschloßen.

 

Meine Tochter sagte vor geraumer Zeit zu mir:

„Papa in der Schule, in Sport auch im Freizeitsport bin ich immer nur so mittel. Das ist doof und macht mich irgendwie traurig.“

Meine Antwort darauf war:

„Elora, du und dein Bruder ihr seid das Beste was Mama und Papa je passiert ist und es ist nicht schlimm nicht der Beste oder die Beste zu sein!“ Darauf nahm sie mich in den Arm und sagte: “ Danke Papi ich hab dich lieb!

Unsere Vorgeschichte sieht so aus, das laut Aussage des Urologen nach seinen Untersuchungen meine Frau und ich eigentlich keine Kinder hätten bekommen können. Es sind aber definitiv meine Kinder. Auch unsere Schulmedizin kann sich mal irren!!! Also sind diese Zwei ein medezinisches Wunder!

 

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und alles muß immer größer und schneller besser sein. Nehmen wir uns doch einfach mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

Legt doch einfach einmal das Handy, das Tablet beiseite, macht den PC aus. Ein offenes Ohr für eure Lieben und hört einmal wieder richtig zu!

Finde das gesunde Mittelmass in deinem Leben.

Glück, Liebe und Gesundheit kann man mit Geld nicht kaufen!

Es gibt immer Jemanden der etwas besser kann als man selber!

Warum nicht einfach mittelmäßig sein, vielleicht ist man ja darin der Beste!

 

 

1 Gedanke zu “Mut zur Mittelmäßigkeit

  1. Gefällt mir ausgesprochen gut und ist ganz nach meinem Geschmack geschrieben. Wenn man heute im Fernsehen den Sportlern bei der Olympiade zuschaut, wie traurig sie sind, wenn sie (nur) die Silber-oder Bronzemedaille mit nach Hause nehmen können, fragt man sich wirklich, können Menschen noch „glücklich“ sein. Da freue ich mich mit den Menschen, die ihr „inneres Glück“ erfühlen können. Es ist wunderschön wenn man das „Wesentliche“ vom „Drängenden“ unterscheiden kann. Das Wesentliche was ich lernen durfte ist, Das Glück ist nicht materiell. Niemals.

    Während einer Betriebsprüfung vom Finanzamt, kam ich mit dem Prüfer ins Gespräch, der mir vorwarf, ich hätte die beiden letzten Umsatzsteuererklärungen zu spät abgegeben. Er musste herzlich lachen, als ich ihm erklärte, dass ich eben ein Mensch sei, der Wichtiges vom Drängenden unterscheiden könne und das Finanzamt nur zu den Drängenden zähle.

    Ja, das einzig Wichtige im Leben sind nun mal die Beziehungen zu seinen Liebsten.

    Gruß Peter Stopper

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