Ist das eine Herausforderung

“Ich liebe neue Herausforderungen!”

“Die sind pingelig!” Das hört mann ja manchmal von anderen Handwerkern oder Kollegen.

Laut Duden:
pin­ge­lig
Wortart: Adjektiv
Gebrauch: umgangssprachlich
Rechtschreibung
Worttrennung: pin|ge|lig
Bedeutungsübersicht
übertrieben gewissenhaft; pedantisch genau
Beispiele: ein sehr pingeliger Mensch
nicht sehr pingelig sein
sei doch nicht so pingelig!

Synonyme zu pingelig
(bildungssprachlich) akribisch, penibel; (umgangssprachlich) pinselig, verbissen; (norddeutsch umgangssprachlich) pütscherig; (abwertend) kleinlich, pedantisch; (österreichisch abwertend) pedant; (oft abwertend) übergenau, überkorrekt; (umgangssprachlich abwertend) kleinkariert; (scherzhaft) päpstlicher als der Papst

Soll heißen: Nimm dich in Acht! Mach deine Arbeit vernünftig, sonst reißen die dir den A… auf.

Sollte man es als eine Beleidigung auffassen oder benutzt man “…die sind pingelig” mal so beiläufig?

Auf einer Baustelle ist dieser Ausspruch nun zu einem Gesprächthema geworden. Der Kundin ist genau dieses vorgeworfen worden.
“Stellen sie sich mal nicht so an, wo Handwerker arbeiten da passieren schon einmal Fehler… Sie sind aber pingelig, das kann man doch wieder beseitigen.”
Hier natürlich vollkommen aus dem Kontext gerissen, aber dann als Warnung für die Handwerker: “Bei der Familie müsst ihr aufpassen, die sind pingelig.”

Vorsicht mit der Wortwahl

Einige Aussprüche benutzt man so belanglos nebenbei. Dabei ist es immer wichtig wie dein Gegenüber dieses auffasst. Nicht jeder Mensch ist gleich und fasst dieses als Witz auf.
Als Handwerker hat man ja schon einiges gehört und hat “ein dickes Fell” aufgebaut und wie schon gesagt, nicht alle Menschen sind da gleich. Also hier vorsichtig mit der Wortwahl.

“…das geht nicht!” Dann für uns erst recht!

Aber ist dies für mich wirklich eine Warnung? Stellt mich das vor eine Herausforderung?
Nein ist es nicht! Ich liebe neue Herausforderungen! Also ist eine Herausforderung auch keine Herausforderung für mich, sondern eine Aufforderung noch besser zu sein als mein Mitbewerber. Denn eines steht dann fest, der andere Handwerker muss hier ja schon verzweifelt gewesen sein, um seine Mitmenschen mit den Worten: “Die sind pingelig!” zu warnen.
Für mich ist pingelig zu sein auch kein Schimpfwort oder eine Warnung. Das zeigt mir nur, dass ich einen Mitmenschen erwarten muss, der eine bezahlte Arbeit auch mal begutachtet.
Der für sein Geld auch etwas erwartet, sich Zeit nimmt die Handwerksleistung auch Wert zu schätzen. Wir erwarten von unseren Kunden Wertschätzung und müssen dann auch Kritik einstecken können.
Nur durch Kritik lässt sich eine Dienstleistung, eine Lieferung oder ein Produkt doch verbessern.

Das was den Kunden Geld kostet ist bei uns Handwerkern der Stundenlohn. Dieser Stundenlohn sollte doch wiederspiegeln was uns selber unsere Lebenszeit auch wert ist. Wir geben etwas dafür, bekommen aber auch etwas zurück. Um dem Kunden zu vermitteln, dass diese Dienstleistung auch wirklich dem Wert seines gezahlten Geldes entspricht, liegt doch an uns.

In unserer Region sind wir nicht der günstigste Maler, das gebe ich zu. Dieses sagt man uns zumindest nach. Das hat auch einen guten Grund. Viele Kunden kommen zu uns, weil sie mit einem anderen Mitbewerber evtl. schon einmal verzweifelt sind. Sie kommen zu uns, weil wir ein Problem für sie lösen sollen. Sie sind durch Empfehlung auf uns aufmerksam geworden oder sind bei der Suche nach einem Maler für Gestaltungen und Oberflächenmanufaktur  im Internet auf uns gestoßen. Wir wissen unsere Kunden zu schätzen und lassen es diese auch durch professionelle Facharbeit, die auch mal über den Standart hinaus gehen, merken.

Bei uns ist und bleibt der Kunde König!

Einer der Gründe warum sich unsere Kunden für uns entscheiden ist Vertrauen.

Folgen sie gerne dem eingebauten Link und lesen sie: Vertrauen bekommt man nicht geschenkt

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Dein Malermeister mit bock auf Blog,

Jens Steenweg
www.malermeister-steenweg.de

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